DIE GESCHICHTE ZÜRICHS - VON 402 BIS 1000 AUSWAHLLISTE     MENUE ZÜRICH
 
um 650 Gräberfelder, bei der Kirche St. Peter und im Gebiet der Stor-
chengasse, mit zahlreichen Grabbeigaben lassen vermuten, dass an der Stelle von St. Peter bereits zu dieser Zeit eine Kirche vorhanden war, obwohl die ältesten, archäologisch nachweisbaren Baureste erst aus dem achten Jahrhundert stammen.

Beigabe eines Grabes in der Storchengasse

um 800 Bau der karolingischen Pfalz an der Nord-Ost-Ecke des Lin-
denhofs. Zum Bau der aus einem Steinbau von 16 mal 40 Metern bestehenden Pfalz wurde das Material des römischen Kastells verwendet.

 
853 Gründung des Frauenklosters Fraumünster durch Ludwig den Deutschen, Enkel von Karl dem Grossen. Erste Äbtissin war seine Tochter Hildegard. Das Kloster wurde mit zahlreichen Lehen ausgestattet, unter anderem auch mit der Talschaft Uri, dem späteren Gründungskanton der Schweiz.

Hildegard, erste Äbtissin des Fraumünsters

874 Weihe der ersten Kirche des Fraumünsterklosters.

 
885 Stiftung des Grossmünsters und der Wasserkirche durch Kaiser Karl den Dicken. Die angebliche Stiftung durch Karl den Grossen, dessen Statue am Westturm des Grossmün-
sters angebracht ist, muss in den Bereich der Legende ver-
wiesen werden.

Statue Karls des Grossen (ca. 1450)

929 Zürich wird erstmals urkundlich als Stadt bezeichnet.

 
 

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